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NürburgringTeams aus dem Kreis Euskirchen zeigen bei „Rad am Ring“ starke Leistungen

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Das Bild zeigt die Sportler und Sportlerinnen des TuS, nebeneinander mit ihren Rädern in einer Reihe, nach dem Zieleinlauf.

Das Team des TuS Kreuzweingarten-Rheder war wieder bei „Rad am Ring“ dabei.

Die „Ledschends“ um den Zingsheimer Sascha Poth fahren Spitzenpositionen ein. Mehrere tausend Höhenmeter auf dem Nürburgring absolviert.

Der Wettergott muss Radfahrer sein. „Es gab Sonne bis zur Zieleinfahrt um 12.15 Uhr“, jubelte Chef-Organisator Hanns-Martin Fraas über Rad am Ring 2026. Der Nürburgring ist aber anscheinend nicht nur den Göttern sympathisch, sondern auch den Radsportfans: Zeitfahren, Jedermann- und Gravel Races, Tourenfahren, Kids Race, Bundesligarennen und das 24h-Rennen zogen insgesamt 12.152 Teilnehmende an den Rennkurs in der Eifel – und damit so viele wie noch nie.

Mit dabei waren auch zahlreiche Radsportler aus dem Kreis Euskirchen. In der Einzel-Frauenwertung in der Klasse „24h Rennrad“ belegte die Kalkarerin Carolin Salmon einen starken zehnten Rang in der Gesamtwertung. In ihrer Altersklasse kam die 35-Jährige sogar auf den dritten Platz. Dabei hatte die Athletin des TuS Kreuzweingarten-Rheder während des Rennens mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die sie zu einer längeren Rennpause zwangen.

Ich bin froh und glücklich, dass ich weiterfahren konnte und dank des Teams, das mich so toll unterstützt hat, noch einen guten Platz erreicht habe.
Carolin Salmon, Radfahrerin

„Ich bin froh und glücklich, dass ich weiterfahren konnte und dank des Teams, das mich so toll unterstützt hat, noch einen guten Platz erreicht habe“, so Salmon, die in den 24 Stunden insgesamt 14 Runden über den Nürburgring fuhr. Der TuS Kreuzweingarten-Rheder war zudem mit einem Vierer-Team und einer weiteren Einzelstarterin am Ring. Insgesamt sammelten die TuS-Athleten 50.960 Höhenmeter und legten 2366 Kilometer zurück.

Der Weidesheimer Feuerwehrmann Marco Hunkirchen war in einem Vierer-Team bei Rad am Ring dabei. In dem Team fuhr zudem der Bad Münstereifeler Basketballer Alexander Schöpfer mit. Jeder aus dem Team sammelte insgesamt sammelte das Team 158 Kilometer und 3311 Höhenmeter.

Ledschends mit vorderen Plätzen und zahlreichen Spenden

Beim 100-Kilometer-Rennen auf dem Gravelbike belegte der Euskirchener Willi Schmitz den 21. Rang im Gesamtklassement und den achten Platz in der Altersklasse. Der Wißkirchener Herbert Frank belegte im selben Rennen den 28. Rang im Gesamtklassement und Platz elf in der Altersklasse.

Eine ganz starke Leistung lieferte auch das Team der „Ledschends“ um den Zingsheimer Sascha Poth ab. Im Achter-24-Stunden-Team verteidigte die Mannschaft um Rene Haselbacher und Roger Kluge den Titel. Ein weiteres Achter-Team belegte in der Altersklasse den ersten Platz. Die Mannschaft um Ex-Profi Christian Knees fuhr im dritten Achter-Team auf den fünften Platz im Gesamtklassement und den zweiten Platz in der Altersklasse.

„Es war wieder ein unvergessliches Wochenende“, sagt Poth, der vor, während und nach dem Rennen Spenden für den achtjährigen Henry aus Alsdorf sammelt. Der Autist hat besonders durch Reize und bei Menschenmengen mit Herausforderungen in seinem Alltag und in der Schule zu kämpfen. Sein Leben erleichtern würde ein Therapie- und Begleithund. Doch dieser ist teuer. Allein die Ausbildung kostet rund 25.000 Euro. Eine Summe, die die Familie, zu der neben den Eltern und Henry auch dessen Schwester gehört, nicht stemmen kann.