Stankovic-Truppe ist im Achtelfinale beim Sieger der Partie Academics Heidelberg gegen die Baskets Oldenburg gefragt – Willoughby und Paulo stehen im Trainingskader
In der WarteschleifeBaskets müssen im Pokal erneut auswärts ran

Sahmi Willoughby wird weiterhin mit den Baskets trainieren, aber für die Dragons Rhöndorf auflaufen.
Copyright: Wolf/Baskets
Die erste Runde im DBB-Pokal findet ohne Bonner Beteiligung statt, da die Telekom Baskets Bonn als eines der bestplatzierten Teams der vergangenen Saison ohnehin erst im Achtelfinale eingreifen. Dort müssen sie beim Sieger der Erstrundenpartie zwischen dem Zweitligisten Academics Heidelberg und den Baskets Oldenburg antreten. Das ergab die gestrige Auslosung. Das Spiel wird am 17. oder 18. Oktober ausgetragen.
„Für Heidelberg als auch Oldenburg verlief die vergangene Saison nicht wie erwartet. Dementsprechend waren sie auf dem Transfermarkt aktiv und haben ihre Kader ambitioniert gestaltet. Heidelberg ist für mich ein Topfavorit auf die Rückkehr in die Bundesliga, während Oldenburg um die Playoff-Plätze kämpfen wird. Egal, wohin wir reisen, es erwartet uns ein sehr schwieriges Spiel. Wichtiger als der Gegner ist jedoch, dass wir eine gute Vorbereitung absolvieren und einen gelungenen Start in die Saison erwischen, bevor das Pokalspiel ansteht“, so Trainer Marko Stankovic.
Eine neue Aufgabe hat Sahmi Willoughby bei den Baskets gefunden. Der US-Amerikaner läuft künftig für die Dragons Rhöndorf in der drittklassigen ProB auf, bleibt dem Baskets-Kader aber fürs Training erhalten. Dasselbe gilt auch für Mychael Paulo, der an den Menzenberg zurückkehrt. Beide werden in Rhöndorfs jungem Team Schlüsselpositionen besetzen.
Willoughby soll Spielpraxis sammeln, denn seit seiner Nachverpflichtung im Februar stand er nicht mehr auf dem Parkett. Paulo, der für ein Jahr unterschrieb, überzeugte zuletzt beim ProA-Aufsteiger ETB Miners Essen mit durchschnittlich 12,8 Punkten und 4,5 Rebounds, er lief bereits in der Saison 2023/2024 für die Baskets in der 1. Regionalliga auf (24,6 Punkte): „Paulo hat gezeigt, dass er in der ProB eine wichtige Rolle ausfüllen und ein ambitioniertes junges Team mit viel Entwicklungspotenzial führen kann. Zusätzlich wird er uns im Bundesliga-Training helfen, da er auch mehrere Positionen abdecken kann“, sagt Baskets-Sportdirektor Savo Milovic.
Auch Drachen-Trainer Max Becker ist begeistert: „Er ist variabel einsetzbar, kann offensiv drei Positionen spielen und mindestens ebenso viele verteidigen. Er ist ein Scorer, der unserem Spiel gut tun wird. Zudem bringt er das Sieger-Gen des amtierenden ProB-Meisters mit.“ Der Neuzugang kann sowohl auf den beiden Guard-Positionen als auch als Small Forward auflaufen.
Auch der Kontrakt von Willoughby läuft bis Sommer 2007. Ihm attestiert Milovic eine starke Entwicklung in den vergangenen Monaten und hält auch Einsätze in der Bundesliga nicht mehr für ausgeschlossen. „Mit seiner Einstellung und seinem Kampfgeist passt er super zu dem, was wir auch für unseren Kooperationspartner in der ProB benötigen.“
Kurz vor Ende der Wechselfrist der vergangenen Saison war der US-Amerikaner aus dem finnischen Lahti zu den Baskets gestoßen. Der Forward kennt die Situation, in zwei Teams gleichzeitig zu spielen. In der finnischen I-Divisioona B dominierte er für das Team Pajulahti mit durchschnittlich 22,4 Punkten sowie 14,0 Rebounds und überzeugte im Erstligateam von Lahti in sechs Spielen zusätzlich mit 8,7 Punkten sowie 6,5 Rebounds pro Partie.